Martin Allemann wurde 1964 in Zürich geboren. Von 1983-1999 war er an den
Kammerspielen Seeb engagiert und in Stücken wie „Bohéme“ (Regie: Urs Blaser),
„Geisterzug“, oder Henrik Ibsens „Gespenster“ zu sehen. Er agierte aber auch in
zahlreichen Produktionen als Licht- und Tontechniker. Von 1990-2012 spielte er
zudem an unzähligen regionalen Schweizer Theatern und in Theaterproduktionen
Haupt- und Nebentrollen, führte Regie oder amtete als Regieassistenz.
Im Jon Laxdals Theater in Kaiserstuhl, spielte er in Stücken wie „Pantersprünge
und Valentinaden“, „Rosendorfiaden“, oder „Adam, Eva & die Dampfwalze“.
Auch an dieser Spielstätte betreute er die Technik.


Zudem war er mit verschiedenen Kleinkünstlern z.B. Franziska Bodmer „Omoluk“
als Techniker oder Tourneebegleitung in ganz Europa unterwegs, schnupperte
an der Scula Teatro Dimitri Artistenluft, war Initiant von Theaterfestivals und ist
weiterhin als Kulturjournalist und Fotograf aktiv.


Martin Allemann stand seit 2000 in rund 200 Film- und Fernsehproduktionen,
sowie Werbespots vor der Kamera. Er spielte in TV-Serien wie „Lüthi und Blanc“,
„Tag & Nacht“, „Tatort“, oder „Bestatter“. Agierte in verschiedenen Spielfilmen u.a.
als Nazivater in „Als Hitler das Rosa Kaninchen stahl“, als Hauptdarsteller in einem
Kurzfilm über Jakob Ruf (1505-1558), Stadtarzt von Zürich, oder im SRF-DOKUDrama
über den Zürcher Postraub (1997) in der Figur des Geldtransportfahrers.


In Produktion sind Filme wie "Und Morgen seid ihr tot" (Michael Steiner) als EDAMitarbeiter,
in der Figur des Polizeichefs in WILDER 3, in Rollen der Kurzfilme "Paper Planes" und "Sitter", oder wandelbar im historischen "Saitenstich".